Auf einer Modellbahnbörse habe
ich dieses schöne Modell einer Rh 629 von KMB gefunden
und auch gleich gekauft. Auf der Anlage jedoch offenbarte das
Modell,
dass daran
noch einiges zu tun wäre.
.) der (zu) grosse Lenz Decoder ließ sich nicht
programmieren
.) die Lok blieb mit dem neuen DCX 74 Decoder
einfach ab und zu stehen
Ursachenforschung und Behebung
Als erstes ist es natürlich notwendig, das Modell
zu zerlegen. KMB hat meistens eine zentrale Schraube unter einem
der Dome und somit geht dies recht einfach. Auch ist diese Modell
mit einer Schnittstelle nach NEM ausgerüstet, also war der
riesige Lenz auch schnell ausgebaut und ein neuer viel kleinerer
DCX 74
eingesetzt. Bei diesem wurden die Kabel gekürzt, somit ließ
er sich leicht
"verstecken" und die Lok hat wieder freien Führerhausdurchblick.
Nach
dem Anheben der Überlastschwelle in der Decoderprogrammierung
war das stehen bleiben auf gerader Strecke auch gleich vom Tisch,
jedoch
zeigte sich nun das die Lok auf unpolarisierten Weichenherzstücken
stehen blieb.
Dies beruht leider auf einem recht unflexiblen Fahrwerk
der Lok. Bei manchen Weichen fährt sie auf das unpolarisierte
Herzstück
auf und die Räder des Hauptfahrwerkes heben
einen Millimeter ab und haben somit keinen Kontakt mehr zu den
stromführenden Teilen der Weiche.
(Leider ist das auf dem Bild sehr schlecht zu erkennen)
Mit ihren beiden Vorlaufachsen hat sich die 629
aber sehr gut dazu geeignet, den Vorlauf zur Stromabnahme heranzuziehen.
Die beiden Messingstreifen wurden einfach links und rechts auf
den Vorlauf geklebt und die Kabel mit den normalen Stromabnehmern
verbunden. Achtzugeben ist jedoch, dass der Vorlauf noch genügend
Bewegungsfreiraum hat.
Nun fährt die Rh 629 ohne Probleme und wenn
Sie die Lok mit etwas Zusatzgewicht ausrüsten schafft sie
sogar Steigungen mit Waggons am Hacken ! (Der Kohletender eignet
sich sehr gut für
das Zusatzgewicht )
Ihr Doppeltraktion Team |